10 Dinge, die du noch nicht über Oliven wusstest

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Oliven sind die Früchte des Südens. Nichts verbinden wir so sehr mit der Mittelmeerregion, als die kleinen runden wohlschmeckenden Grünlinge. Nur wissen wir im Grunde gar nicht, was in dieser Frucht steckt und was sie alles kann. Oliven sind nämlich wahre Powerfrüchte, die uns rundum gesund halten und vielen Krankheiten vorbeugen. Nicht umsonst werden Griechen, Spanier und Italiener verhältnismäßig alt. Wir verraten euch daher insgesamt 10 Dinge, die ihr bisher über Oliven vermutlich noch nicht wusstet.

Olivenplatte

Einfach mal zum Snacken am Abend oder als Platte auf der nächsten Party. Oliven sind in allen Varianten einsetzbar und extrem gesund.

1. Oliven kann man direkt vom Baum essen

Grundsätzlich verhalten sich Oliven wie viele andere Früchte auch und sind direkt vom Baum essbar. Wer aber erwartet, dass sie von Natur aus genauso gut schmecken, wie angerichtet, der wird sich wundern. Früchte vom Baum haben ein sehr festes Fruchtfleisch und einen scharfen, bitteren Geschmack. Wer mal die Chance hat eine Olive direkt vom Baum zu naschen, der sollte das unbedingt machen, aber den gewohnten Geschmack erhält man doch eher beim Händler des Vertrauens.

2. Oliven können grün oder schwarz sein

Oliven gibt es nur in 2 Farben: grün oder schwarz. Der Unterschied liegt in der Reifezeit am Baum. Schwarze Oliven bleiben sehr viel länger am Olivenbaum und reifen sehr viel länger. Daher haben Sie im Vergleich zu grünen Oliven weicheres Fruchtfleisch und einen milderen Geschmack. Kleiner Funfact: Schwarze Oliven haben mehr Kalorien als grüne.

3. Oliven machen gesund

Die kleinen Powerfrüchte sind wahre Gesundmacher. Sie enthalten nicht nur ungesättigte Fettsäuren. Sie sind zudem auch reich an Vitamin C & E, Antioxidantien und sehr leicht verdaulich. Durch diese Inhaltsstoffe schützen Oliven unser Herz und gleichen die Blutfettwerte aus. Das beugt nachweislich vielen Krankheiten vor und sorgt für ein allgemeines Wohlbefinden.

4. Olivenbäume werden bis zu 3.000 Jahre alt

Wer denkt, dass 100 Jahre und eine knorrige Rinde für einen alten Baum sprechen, der irrt sich gewaltig – zumindest bei Olivenbäumen. Olivenbäume werden nämlich sehr, sehr alt. Im Schnitt werden die Bäume zwischen 100 und 200 Jahre alt. Der älteste Olivenbaum steht übrigens auf der griechischen Insel Kreta und soll um die 3.000 Jahre alt sein (ein Ende ist da auch noch nicht absehbar).

Das Geheimnis des hohen Alters vieler Olivenbäume liegt in den Wurzeln. Diese reichen bis zu 6 Meter tief in die Erde und können dort Wasser aufnehmen. Damit sind die Bäume bestens auf heißes und trockenes Klima eingestellt. Außerdem liefern Olivenbäume nur ca. alle 2 Jahre eine Ernte ab. Je nach Größe des Baums reichen die Früchte für ca. 3 bis 4 Liter verarbeitetes Olivenöl. Pflanzt man einen Olivenbaum neu, muss man außerdem wissen, dass er erst nach 6-8 Jahren zum ersten Mal Früchte trägt.

5. Experten unterscheiden bei Oliven etwa 1.000 Sorten

Auf der Welt gibt es insgesamt ca. 1.000 verschiedene Olivensorten, die natürlich vorzugsweise im Mittelmeerraum zuhause sind. Es soll sogar noch eine Dunkelziffer geben, denn in Ländern wie Griechenland, Italien und Spanien gibt es viele Dörfer und Familien, die ihre eigenen Sorten züchten und somit ausschließlich nur dort in der Region erhältlich sind.

Olivenöl

Schon gewusst? Jeden Tag einen Teelöffel Olivenöl durch die Zähne ziehen, hilft Krankheiten vorzubeugen.

6. Olivenöl ist ein Alleskönner

Oliven sind universal einsetzbar. Wusstet ihr, zum Beispiel, dass…

  • sich Olivenöl in Kombination mit Zitronen als idealer, natürlicher Mückenschutz eignet?
  • Olivenöl nach dem Sonnenbaden eine gute Pflege für die Haut ist?
  • Olivenöl ein super Badezusatz ist?
  • Olivenöl sogar als Massageöl eingesetzt werden kann?
  • morgens 1 TL Öl dem Körper hilft, Giftstoffe auszuscheiden? Dazu einfach das Öl eine Minute durch die Zähne ziehen und dann ausspucken.

7. Oliven können mehrere Jahre lang haltbar sein

Pur, in Salzlake eingelegt, halten sich Oliven nur wenige Tage bis 1 Woche bei kühler und dunkler Lagerung im Kühlschrank. Das liegt daran, dass sich durch den Einfluss von Licht, Wärme und Sauerstoff die Fettsäuren in den Oliven mit der Zeit schneller zersetzen. Sind Oliven in Öl eingelegt, sind sie geöffnet mehrere Monate und ungeöffnet sogar mehrere Jahre haltbar. Das Öl konserviert die Früchte einfach viel besser und das macht sie länger haltbar.

8. Genau 7 Oliven am Tag sind die perfekte Menge

Na, schon einmal darüber nachgedacht, wie viele Oliven am Tag eigentlich gesund sind? Wir ehrlicherweise nicht, denn wenn man erst einmal anfängt, Oliven zu naschen, dann wird erst aufgehört, wenn die Schale leer ist. Studien von Ernährungsexperten besagen jedoch, dass genau 7 Oliven am Tag (pro Erwachsenen) ideal sind.

Oliven universell

Ein wahrer Wundersaft: Oliven sind nicht nur extrem gesund, sondern können auch bei Schmerzen und Entzündungen Linderung verschaffen.

9. Oliven entfalten schmerz- und entzündungshemmende Wirkung

Auch hier überrascht uns die kleine Powerfrucht einmal wieder aufs Neue, denn frisch gepresst, sollen Oliven eine ähnliche Wirkung wie Schmerzmittel haben. Sie sollen im Körper ein Enzym aktivieren, welches Entzündungen hemmt.

10. Oliven können für tolle Rezepte genutzt werden

Immer nur Oliven pur oder als Öl genießen, ist auf Dauer doch langweilig. Wer einmal etwas anderes als Antipasti probieren möchte, für den haben wir 3 Varianten ausprobiert, die als idealer Partybegleiter, Mitbringsel oder für das nächste Familien-Mahl ein echter Hingucker sein werden. Das sind:

Ich bin leidenschaftliche Welterkunderin und Genussmensch. Auf StadtLandFlair schreibe ich über all die wundervollen Themen rund ums Reisen, Umwelt und wie wir unser Zuhause schöner machen können.

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